Segeln und Spass Karte Mitsegeln - Yachtcharter - Flottillensegeln
Ausbildung - Törnberatung - Überführungen

Norbert Lüddeke
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Neapel - Sizilien

Dauer: Vier Woche
Zeitraum: Juni bis Mitte September
Roter Text: nautische Hinweise
Grüner Text: Etappenziele, Häfen
Blauer Text: Sehenswürdigkeiten, Ausflüge, Highlights an Land und auf See
Übersichtskarte

24-Meter Motorschiff mit 1,80 m Tiefgang
Reisegeschwindigkeit 10 Kn
Bei der gesamten Zeitberechnung, sind neben den Ruhetagen auch vier Sturmtage eingeplant
Entfernungen werden in Seemeilen angegeben
Positionsangaben in Längen – und Breitengraden nach dem Mercatorsystem
Änderungen der Hafenpläne und Ortsbeschreibungen sind möglich, aktueller Stand 1998

Amalfi - Sapri
Lassen wir unseren Törn in dem wunderschönen Hafen Amalfi (40°37,8’N, 14°36,2’E (Fl.R. 5s8M) beginnen. Die Ansteuerung ist etwas schwierig, denn er liegt in einer schmalen, von See aus sehr schwer auszumachenden Schlucht. Jedoch wird man mit einem wunderbaren Panorama belohnt. UKW Kanal 14 oder 16 von 07.00 bis 19.00 Uhr. Anlegen mit dem Heck zur Aussenmolem, Moorings vorhanden. Vorsicht, einige Steine vor der Mole. Bei starken Nord- bis Nordwestwinden sollte man besser nach Salerno ausweichen.
In Amalfi befindet sich die
Gründungsstätte des Johaniterordens und auf der Piazza am Hafen steht ein Denkmal von Flavio Gioja, der den Kompass in Europa einführte.
Von hier aus würde ich einen Besuch der Perle des Golfes von Neapel empfehlen. Denn wie heisst es so schön,
Capri (40°33’5N, 14°14’7E) sehen und sterben, was ich nicht wörtlich meine. Mit der Formiculare, der berühmten Bergbahn, geht es nach Annacapri. Männer haltet eure Kreditkarten unter Verschluss. Zum Essen empfehle ich eine der Hafenkneipen in Marina Grande, die, nachdem die Touristen gegen 19.00 Uhr die Insel verlassen haben, gute Fischgerichte zu akzeptablen Preisen anbieten. Der nächste Tag sollte für einem Ausflug zur Blauen Grotte genutzt werden. Mit dem eigenen Schiff vorfahren und kreuzen, sich mit einem der kleinen Boote abholen lassen und die Grotte besichtigen.
Von hier aus begeben wir uns wieder an die Festlandsküste und steuern den Hafen
Agropoli (40°21,3’N, 14°59,1’E) an. Ansteuerungshilfe sind die Altstadt auf dem Cap und ein eckiger zinnenbewehrter Leuchtturm. Anlegen mit Mooringleinen oder eigenem Anker. Guter Schutz ausser bei starken Nordostwinden. Hier sollte man einen Ausflug ins berühmte Paestum machen. Bei ruhigem Wetter ankert man vor dem Ort oder man kommt mit Bus oder Taxi aus dem 13 Kilometer entfernten Agropoli.
Jetzt etwas für die Seele:
Sapri (40°04’N, 15°37,8’E), eine reitzvolle, gemütliche Bucht, weitab vom Schuss. Von Süden kommend, ist die Bucht leicht an ihren vorgelagerten Wellenbrechern zu erkennen. Guter Schutz außer bei starken südlichen Winden (Schwell).
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Liparische Inseln
Von hier geht es weiter zu den Liparischen Inseln oder auch Äolische Inseln genannt. Hier sollte man sich 2 bis 3 Tage Zeit nehmen um die landschaftlichen Reize und Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Von den sieben Inseln, werden wir uns drei näher ansehen.
Stromboli: Das wohl älteste Leuchtfeuer der Welt ist nur bei absolut ruhiger Wetterlage einen Ausflug wert. Dann ankert man vor den Ortschaften San Bartolomäo oder San Vincenzo. Ich empfehle jedoch, sich den Lavastrom auf der NW-Seite der Insel Sciara del Fuoco vom Schiff aus anzusehen und dann nach Salina weiterzufahren.
Hier machen wir im Hafen
Santa Marina Salina (38°33’4N, 14°52’6E) fest. Mit eigenem Geschirr und dem Heck zwischen der Fährmole und der südlichen Aussenmole. Nette kleine Restaurants am Hafen. Ein Besuch der noch aktiven heissen Dampfquellen bei Malfa ist ein netter Spaziergang. Bitte unbedingt den Malvasierwein testen.
Weiter geht es nach
Lipari, wo wir uns im Hafen von Pignataro (38°28’2N, 14°57’1E) einen Platz zuweisen lassen. Dieser Hafen bietet den einzigen und besten Schutz in diesem Seegebiet. Hier bleiben wir auch liegen und den Ausflug nach Vulkano unternehmen wir mit dem Beiboot. Eine Ersteigung des Vulkanhügels dauert etwa 1,5 Stunden.
Von hier in einem Schlag durch die
Strasse von Messina. Verkehrstrennungsgebiet beachten. Tidenströme beachten. 1,8 Seemeilen südlich des Capo Taormina liegt der Hafen Giardini Naxos (37°49’5N, 15°16’5E), den wir ansteuern und mit Buganker festmachen. Vorsicht, 1997 lag in der Mitte der Mole ein Wrack, dessen Mast gerade noch zu erkennen ist. Am besten man lässt sich einen Platz zuweisen. Von hier gibt es regelmässig Busverbindungen nach Taormina. Um einen Ausflug zum Ätna zu unternehmen, eignet sich dieser Hafen genau so gut, wie jener in Riposto (37°49’5N, 15°16’5E), der jedoch nicht so sicher ist.
Entlang der Ostküste Siziliens geht es nun in Richtung
Syrakus, wobei wir uns eine gemütliche Badebucht zum Schwimmen und Schnorcheln aussuchen.
Catania lassen wir unbeachtet (Schmutz und Dreck, Industriehafen) an unserer Steuerbordseite liegen und laufen in
Syrakus (37°03’2N, 15°07’7E, Leuchtfeuer Castello Maniace) ein. Hier können wir nur an der Mole des Porto Grande anlegen. Buganker oder besser gleich zwei ausbringen und ausreichend Kette stecken. Der Grund besteht aus gut haltendem Schlick. Vorsicht, es gibt einen kleinen Absatz auf Höhe der Wasserlinie. UKW Kanal 09,11,16 von 07.00 is 19.00 Uhr. Bei der Ansteuerung aus Norden ist die Untiefe Scoglio dei Pizzo, Scoglio dei Carni zu beachten.
Weiter geht es nach
Sciacca (37°29’9N, 13°04’7E), um uns das alte Agrigent anzusehen. Hierbei lassen wir Porto Empedocle aus, dessen Hafen ich als einen der dreckigsten der Küste in Erinnerung habe. Vorsicht vor den Ölplattformen die hier wie Pilze aus dem Wasser schiessen. Agrigent erreichen wir am besten mit dem Taxi. Preis ist Verhandlungssache. Hafenamt über Kanal 16 und anmelden, Liegeplatz zuweisen lassen.
Weiter geht es in Richtung
Trapani. Auf der Fahrt dahin kommen wir an den Ruinen von Selinunte vorbei, deren Besuch in den Morgenstunden möglich ist, indem wir vor den Ruinen Ankern und mit dem Beiboot hinfahren.
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Ägidischen Inseln
Auf der Insel Favignana besuchen wir die Bucht Cala Rotonda, die an der Westseite liegt und geniessen in Ruhe einen Badetag. Hier können wir auch übernachten oder begeben uns für die Nacht in den Hafen Favignana (37°56’N, 12°19’4E). Liegeplätze werden zugewiesen.
Von Hier geht es weiter nach
Trapani (38°00’5N, 12°29’9E). Anmelden über das Hafenamt UKW Kanal 16 und einen Platz zuweisen lassen. Die besten Plätze sind bei der Cantiere Navale Boat Service Trapani.
Beste Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt. Hervorragende Restaurants und versucht doch mal einen
Couscous in einem der Restaurants. Gefahren bei der Einsteuerung sind die Über- und Unterwasserfelsen nördlich und westlich des Hafens.
Nun geht es in Richtung
San Vito Lo Capo (38°10’9N, 12°44’1E), wobei uns der gleichnamige Leuchtturm als Ansteuerung dient. Anlegen mit dem Heck an einem der zugewiesenen Liegeplätze. Gute Restaurants und Trattorias befinden sich in der Ortschaft.
Bei der Weiterfahrt Richtung
Palermo, sollte man in einer der vielen Buchten entlang der Küste Bade- und Schnorchelaufentalte einlegen. Bei der Einsteuerung in den Golfo di Palermo sieht man schon von weitem den Handelshafen (38°07’5N, 13°22’6E). Liegeplätze für Gastyachten befinden sich an der Aussenmole (molo sud). Hervorragende Versorgungsmöglichkeiten und Restaurants. Ausserdem ein echt sizilianischer Strassenmarkt in der Nähe des Hafens. Hier besuchen wir trotz des schmutzigen Hafens die verschiedensten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hierführ empfehle ich einen eigenen Reiseführer zu kaufen, da es so viel aus den unterschiedlichsten Epochen zu sehen gibt.
Als letztes Ziel unserer Sizilienrundreise werden wir den Hafen von
Cefalu (38°02’2N, 14°02’5E) besuchen. Bei der Ansteuerung fällt uns der 270 Meter hohe Berg direkt oberhalb des Hafens auf, ausserdem der weisse Leuchtturm am Hafen. Man legt längsseits an den Betonstegen an. Hafenmeister über Kanal UKW 16 erreichbar. Bei absolut ruhigem Wetter kann man direkt vor der Stadt im alten Hafenbecken ankerm. Diesen alten Fischerort sollte man sich in aller Ruhe zu Gemüte führen, die Gassen, Restaurants und den Charme dieses Ortes in sich aufnehmen.Vor allem den ausgezeichneten Wein zu einer Fischplatte genießen.

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face="Garamond"> (38°10’9N, 12°44’1E), wobei uns der gleichnamige Leuchtturm als Ansteuerung dient. Anlegen mit dem Heck an einem der zugewiesenen Liegeplätze. Gute Restaurants und Trattorias befinden sich in der Ortschaft.
Bei der Weiterfahrt Richtung
Palermo, sollte man in einer der vielen Buchten entlang der Küste Bade- und Schnorchelaufentalte einlegen. Bei der Einsteuerung in den Golfo di Palermo sieht man schon von weitem den Handelshafen (38°07’5N, 13°22’6E). Liegeplätze für Gastyachten befinden sich an der Aussenmole (molo sud). Hervorragende Versorgungsmöglichkeiten und Restaurants. Ausserdem ein echt sizilianischer Strassenmarkt in der Nähe des Hafens. Hier besuchen wir trotz des schmutzigen Hafens die verschiedensten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hierführ empfehle ich einen eigenen Reiseführer zu kaufen, da es so viel aus den unterschiedlichsten Epochen zu sehen gibt.
Als letztes Ziel unserer Sizilienrundreise werden wir den Hafen von
Cefalu (38°02’2N, 14°02’5E) besuchen. Bei der Ansteuerung fällt uns der 270 Meter hohe Berg direkt oberhalb des Hafens auf, ausserdem der weisse Leuchtturm am Hafen. Man legt längsseits an den Betonstegen an. Hafenmeister über Kanal UKW 16 erreichbar. Bei absolut ruhigem Wetter kann man direkt vor der Stadt im alten Hafenbecken ankerm. Diesen alten Fischerort sollte man sich in aller Ruhe zu Gemüte führen, die Gassen, Restaurants und den Charme dieses Ortes in sich aufnehmen.Vor allem den ausgezeichneten Wein zu einer Fischplatte genießen.

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